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19-Jähriger wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Untersuchungshaft

Datum: 08.05.2017

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
Erste Staatsanwältin Utt
- Pressereferentin - 


GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Staatsanwaltschaft Mannheim und Polizeipräsidium Mannheim
(08.05.2017) 

19-Jähriger wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Untersuchungshaft

 

Am Samstagabend, 11.03.2017, wurde ein 28-Jähriger in einer Bahn der OEG von mehreren jungen Männern zu Boden getreten und geschlagen, als er einer belästigten jungen Frau zu Hilfe kommen wollte. Der Geschädigte erlitt durch die Tat mehrere Frakturen. Zwei der Hauptverdächtigen kamen am 29.03.2017 in Untersuchungshaft, das Polizeipräsidium Mannheim und die Staatsanwaltschaft Mannheim berichteten am 12.03.2017 und am 05.04.2017.

Nach einem dritten, inzwischen 19-jährigen Tatverdächtigen wurde seitdem durch das Fahndungsdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg intensiv gefahndet. Im Rahmen der Ermittlungen konnte der Aufenthaltsort ermittelt und der Verdächtige am 05.05.2017 um 18:45 Uhr in einem Reisebus in Heidelberg identifiziert und verhaftet werden.

Der junge Mann mit ungeklärter Staatsangehörigkeit wurde am 06.05.2017 dem Bereitschaftsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Dieser setzte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim den Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung bei bestehender Flucht- und Verdunkelungsgefahr in Vollzug. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Mannheim und dem Dezernat für Kapitaldelikte des Kriminalkommissariats Mannheim geführt. 
 


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