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19-jähriger Mann wegen Verdachts der schweren Brandstiftung in Untersuchungshaft

Datum: 16.08.2018

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 19-jährigen Wohnsitzlosen aus Polen erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, am 15.08.2018 im Stadtteil Mannheim-Neckarstadt eine schwere Brandstiftung begangen zu haben.

Er soll am 15.08.2018, gegen 01:20 Uhr zunächst über ein Anwesen in der Fratrelstraße in den Innenhof eines Hauses in der Max-Joseph-Straße eingedrungen sein. Hier habe er die hofseitige Haustür aufgebrochen und habe sich in das Gebäude begeben. Im unverschlossenen Keller soll er einen Kanister mit Verdünnung aufgefunden und in Brand gesetzt haben. Die Flammen griffen rasch auf die einzelnen Kellerabteile über. Ein Übergreifen der Flammen auf die darüberliegenden Wohnetagen konnte durch das Eingreifen der Feuerwehr, die durch Anwohner verständigt worden war, verhindert werden. Dennoch zog Rauchgas ins Treppenhaus des Anwesens, wodurch fünf Anwohner Rauchgasvergiftungen erlitten. Ein Anwohner musste im Krankenhaus behandelt werden.

Bereits zuvor soll der junge Mann einen in der Fratrelstraße geparkten Opel aufgebrochen und daraus mehrere Gegenstände sowie Ausweispapiere entwendet haben.

Der Tatverdächtige konnte durch Polizeibeamte während der Sachverhaltsaufnahme unweit des Tatorts vorläufig festgenommen werden.

Nach der Vorführung des Beschuldigten am Donnerstag, 16.08.2018 beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim und Eröffnung des Haftbefehls wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Mannheim und Kriminalkommissariat Mannheim dauern an.


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