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20-Jähriger wegen des dringenden Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Untersuchungshaft

Datum: 19.02.2018

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 20-jährigen gambischen Staatsangehörigen.

Der Beschuldigte steht im dringenden Verdacht, sich ca. 500 Gramm Marihuana beschafft zu haben und mit den Betäubungsmitteln Handel treiben zu wollen.

Durch den Verkauf wollte er sich eine Einnahmequelle von einigem Umfang und Dauer verschaffen und dadurch seinen Lebensunterhalt finanzieren.

Am Samstag gegen 17:30 Uhr befand er sich in einem Reisebus, welcher auf dem Weg nach Kroatien war. Bei einer Routinekontrolle des Busses und seiner Insassen auf einem Parkplatz der BAB 6 fiel der 20-jährige Fahrgast durch sein äußerst nervöses Verhalten auf. Bei seiner anschließenden Kontrolle durch Beamte des Verkehrskommissariats Walldorf, wurden in seinem mitgeführten Rucksack ca. 500 Gramm Marihuana sichergestellt. Der beschuldigte 20-Jährige aus dem Großraum Augsburg wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde der 20-jährige Gambier am Sonntagvormittag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Dieser erließ gegen den Beschuldigten Haftbefehl wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge aufgrund von bestehender Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Der Beschuldigte wurde danach in eine Justizvollzuganstalt eingeliefert.




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