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21-jähriger Tatverdächtiger auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Raubes in Untersuchungshaft

Datum: 10.07.2018

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde Haftbefehl gegen einen 21-jährigen Flüchtling aus Algerien erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, am frühen Samstagmorgen einen Raub in der Mannheimer Innenstadt begangen zu haben.

Der Tatverdächtige soll zunächst einen 46-jährigen Kenianer in einem Lokal in den S-Quadraten mehrfach nach einem Geldschein gefragt haben, um Drogen zu konsumieren. Dies soll der 46-Jährige abgelehnt und den Wirt verständigt haben. Dieser wiederum habe den 21-Jährigen des Lokals verwiesen. Im Anschluss soll der Tatverdächtige sein Opfer vor der Gaststätte abgepasst und ihm vorgeworfen haben, dass er ihn verraten hätte. Anschließend sei er auf den 46-Jährigen losgegangen und habe ihm mit Gewalt die Halskette entrissen. Danach soll er auf den am Boden liegenden eingeschlagen und dessen Armbanduhr und Sonnenbrille weggenommen haben. Anschließend sei er geflüchtet, konnte jedoch im Rahmen der Fahndung von Polizeibeamten festgenommen werden.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat beim Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen beantragt. Nach der Vorführung beim Haft- und Ermittlungsrichter wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Kriminalkommissariats Mannheim dauern an.


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