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25-Jähriger und 27-Jährige wegen Verdachts des Handels und der Herstellung von Betäubungsmitteln auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Haft

Datum: 23.10.2018

Mannheim-Neckarstadt: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde ein 25-jähriger Mann und eine 27-jährige Frau dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl.

 

Die beiden Beschuldigten stehen im dringenden Verdacht, Betäubungsmittel in der gemeinsamen Wohnung hergestellt zu haben, um diese gewinnbringend zu veräußern.

 

Ins Visier der Ermittler kam der 25-Jährige bei einer Verkehrskontrolle am späten Sonntagabend in der Mannheimer-Neckarstadt. Hierbei stellten die Beamten fest, dass der junge Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehend am Straßenverkehr teilnahm. Da zudem Marihuanageruch aus dem Fahrzeug des Tatverdächtigen wahrgenommen werden konnte, durchsuchten die Uniformierten das Auto. Insgesamt stellten diese 120 Gramm Amphetamin, 81 Ecstasy-Tabletten, 13,36 Gramm Methamphetamin, 1,47 Gramm Kokain und 14,38 Gramm Marihuana – verkaufsfertig verpackt in acht Ziptütchen – in einem Rucksack sicher. Außerdem wurden 500 € Dealgeld beschlagnahmt. Der Beschuldigte wurde daraufhin festgenommen.

 

Am Montagmorgen durchsuchten Beamte der Kriminalpolizei die Wohnung des Mannes, in der sich auch dessen Lebensgefährtin, die 27-Jährige Beschuldigte aufhielt. Hier wurden die Beamten insbesondere auf einen Raum aufmerksam, der – wie sich nach der Türöffnung herausstellte – als Laboratorium genutzt worden war. Beim Öffnen drangen giftige Gase aus dem Zimmer, wodurch insgesamt sechs Beamte erhebliche Reizungen der Atemwege und Schleimhäute sowie Brechreize erlitten. Allesamt, auch die Tatverdächtige mussten ärztlich behandelt werden.

Im Laboratorium befanden sich diverse Chemikalien, welche zur Herstellung von Amphetamin und Crystal Meth in nicht geringer Menge gedient haben sollen. Die 27-Jährige wurde ebenfalls festgenommen.

 

Am Montag wurden die Verdächtigen dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim Haftbefehle erließ.

 

Beide wurden anschließend in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.


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