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26-jähriger Mann bei Auseinandersetzung im Jungbusch lebensgefährlich verletzt

Datum: 17.09.2017

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
Erste Staatsanwältin Utt
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Pressereferentin -
 


GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Staatsanwaltschaft Mannheim und Polizeipräsidium Mannheim
(17.09.2017) 

26-jähriger Mann bei Auseinandersetzung im Jungbusch lebensgefährlich verletzt

 

Am frühen Sonntagmorgen, 17.09.2017, kam es im Mannheimer Stadtteil Jungbusch zu einer Auseinandersetzung zwischen einer etwa 10-köpfigen Tätergruppierung und drei bis fünf jungen Männern. Dabei wurde ein 26-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt. 

Nachdem die Männer kurz nach drei Uhr eine Gaststätte in der Jungbuschstraße verlassen hatten, trafen sie in der Beilstraße auf rund zehn Männer, nach ersten Erkenntnissen türkischer Herkunft, die sofort damit begannen, einen Streit zu provozieren. Sie gingen, mit Messern und einer Eisenstange bewaffnet, auf die drei bis fünf jungen Männer los. Hierbei stachen, traten und schlugen sie auf ihre wehrlosen Opfer ein. Ein 26-jähriger Deutscher erlitt dabei Stichverletzungen und eine offene Kopfverletzung, vermutlich durch Tritte oder Schläge mit der Eisenstange. Der Mann wurde nach notärztlicher Erstbehandlung am Tatort mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er zur Stunde notoperiert wird.
Zwei weitere Personen wurden mit leichteren Verletzungen in eine Klinik gebracht, die sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten.

Im Zuge einer umgehend eingeleiteten Fahndung konnten zwischenzeitlich drei Tatverdächtige festgenommen werden. 

Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Mannheim und Staatsanwaltschaft Mannheim dauern zum Berichtszeitpunkt an. 

Zeugen, die die Tat beobachtet haben und sachdienliche Hinweise zu den Tätern und deren Tatbeiträgen machen können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel. 0621 174-5555 in Verbindung zu setzen. Insbesondere werden Zeugen, die mit ihren Mobiltelefonen Bild- oder Videoaufzeichnungen von der Tat gefertigt haben, diese der Polizei zur Verfügung zu stellen.
 
 


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Telefon: 0621 292-7106 — Telefax: 0621 292-7120 

Pressestelle des Polizeipräsidiums Mannheim
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