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36-jähriger Tatverdächtiger auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen des Verdachts des Betrugs in Haft

Datum: 15.11.2016

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
Oberstaatsanwalt Grossmann
- Pressereferent -  



GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Staatsanwaltschaft Mannheim und Polizeipräsidium Mannheim
(15.11.2016) 

36-jähriger Tatverdächtiger auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen des Verdachts des Betrugs in Haft

 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 36-jährigen Mann aus Benin erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, in der Zeit bis zum 10. November zwei gewerbsmäßige Betrugstaten und Urkundenfälschungen begangen zu haben.

Der Tatverdächtige soll am 7. November unter Verwendung von Personalien einer bereits seit acht Jahren verstorbenen Person betrügerisch ein Mobiltelefon bestellt haben. Dieses wollte er am Donnerstagnachmittag mit Hilfe eines verfälschten französischen Reisepasses, in den die Personalien des Verstorbenen und das Foto einer dunkelhäutigen Person eingearbeitet waren, in einem Paketshop in Altlußheim abholen. Aufgrund des Hinweises einer aufmerksamen Zeugin konnte der Tatverdächtige dabei durch Polizeibeamte festgenommen werden.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde eine weitere gleich gelagerte Tat bekannt, bei der er ebenfalls unter Falschpersonalien ein Mobiltelefon erlangt hatte. Das Paket mit dem Gerät hatte er bei seiner Festnahme bei sich. Es wurde sichergestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde am Freitag, 11.11.2016 Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen. Er wurde nach der Vorführung beim Haftrichter und Eröffnung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeireviers Mannheim-Oststadt dauern an. Inwiefern der Tatverdächtige für weitere gleich gelagerte Taten in Betracht kommt, wird derzeit überprüft.




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