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41-Jähriger wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und der ge-fährlichen Körperverletzung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Untersuchungshaft

Datum: 26.10.2016

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
- Pressereferentin -

 

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Staatsanwaltschaft Mannheim und Polizeipräsidium Mannheim
(26.10.2016) 

41-Jähriger wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in
Untersuchungshaft

 

Wie bereits mit polizeilicher Meldung vom 18.10.2016 berichtet, kam es in der Nacht vom Montag, 17.10.2016 auf Dienstag, 18.10.2016 im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt auf offener Straße zu einem folgenschweren Aufeinandertreffen zweier Männer.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 41-jährige Beschuldigte den 37-jährigen Geschädigten, welcher sich unmittelbar vor der Tat in einem Café in der Mittelstraße aufhielt, vor das Lokal gebeten haben. Dort soll er plötzlich und unvermittelt ein Messer gezückt und mit diesem auf sein Opfer eingestochen haben, bevor er dem Geschädigten, der sich in das zuvor verlassene Lokal flüchten konnte, nachsetzte und abermals auf ihn einstach.

Hierdurch wurde der Geschädigte schwer verletzt. Der Beschuldigte floh unerkannt vom Tatort.

Aufgrund umfangreicher Ermittlungen in der Kneipenszene vor Ort gelang es den Beamten des Kriminalkommissariats Mannheim, die Identität des Flüchtigen zu ermitteln. Er wurde am Sonntag, 23.10.2016 von der Polizei festgenommen.

Im Laufe des Montag, 24.10.2016 wurde der 41-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Diese erließ wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung Untersuchungshaftbefehl.

Der Beschuldigte wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Dezernats für Kapitaldelikte des Kriminalkommissariats Mannheim zu Motiv und Hintergründen der Tat dauern an.

gez. Utt
Erste Staatsanwältin




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