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Anklage wegen Betrugs in 46 Fällen erhoben - Waren über Firmengeflecht verschoben

Datum: 28.06.2016

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
- Pressereferent -
 

PRESSEMITTEILUNG
(28.06.2016) 

Anklage wegen Betrugs in 46 Fällen erhoben -  Waren über Firmengeflecht verschoben 


Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges bzw. der Beihilfe dazu gegen drei Angeschuldigte Anklage zum Landgericht Mannheim - Wirtschaftsstrafkammer - erhoben.

Die 47- bis 50- jährigen Angeschuldigten sollen von Dezember 2012 bis Januar 2016 über ein europaweites Firmengeflecht von Briefkastenfirmen von Mannheim und Frankenthal/Pfalz aus entweder nicht vorhandene Waren verkauft oder aber Waren in der Absicht bestellt haben, diese nicht zu bezahlen. Die erlangten Waren sollen sie sodann über andere Firmen des Firmengeflechts zumeist nach Osteuropa gewinnbringend weiterverkauft haben. Um die betrügerische Herkunft der Ware zu verschleiern, sollen sie zudem Scheinrechnungen ausgestellt haben. Bei den Waren handelte es sich um elektronische Geräte wie Handys, Fernseher, Notebooks oder Kaffeevollautomaten, Softwareprodukte, Solarmodule sowie um tonnenweise Kunststoffgranulat

Der Gesamtschaden liegt nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bei rund 1,4 Millionen Euro. Der Hauptangeschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft, ein Mitangeschuldigter in anderer Sache in Strafhaft. Die Ermittlungen wurden vom Polizeipräsidium Mannheim geführt.

gez. Lintz
Erster Staatsanwalt



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