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Ermittlungsverfahren der EG Schach führt zu mehreren Durchsuchungen wegen Drogenhandels; drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Datum: 30.08.2017

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
Erste Staatsanwältin Utt
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Pressereferentin - 



GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Staatsanwaltschaft Mannheim und Polizeipräsidium Mannheim
(30.08.2017) 

Ermittlungsverfahren der EG Schach führt zu mehreren Durchsuchungen wegen Drogenhandels; drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

 

Erkenntnisse aus umfangreichen Ermittlungen der bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg angesiedelten EG Schach führten am 29.08.2017 zu insgesamt zwölf Durchsuchungen in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis.

Die seit Anfang Juni geführten Ermittlungen richteten sich gegen insgesamt 28 Tatverdächtige. Diese stehen im Verdacht, überwiegend im Bereich der Heidelberger Neckarwiese mit Cannabis gehandelt und dies an mehrere Abnehmer verkauft zu haben.

Die am gestrigen Tag vollzogenen Durchsuchungen wurden mit einem hohen Personalansatz von nahezu 100 Polizeibeamten durchgeführt. Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg wurde hierbei auch durch Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen konnten Beweismittel in Form von Betäubungsmitteln, Konsumutensilien und Feinwaagen sowie hochwertiger elektronischer Geräte (Smartphones, Laptops) aufgefunden und sichergestellt werden.

Zwei tatverdächtige Gambier im Alter von jeweils 18 Jahren, die Mannheimer Flüchtlingsunterkünften zugewiesen waren, wurden dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim vorgeführt und die gegen diese bestehenden Haftbefehle in Vollzug gesetzt.

Ein weiterer 28-jähriger Gambier wurde der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Heidelberg vorgeführt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg einen Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

Anschließend wurden die Verdächtigen in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und die Staatsanwaltschaften Heidelberg und Mannheim fortgeführt. 


 


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