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Nicht-Akzeptanz des Beziehungsendes - Staatsanwaltschaft Mannheim erhebt Anklage wegen versuchten Totschlags gegen 39-Jährigen

Datum: 25.04.2017

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
Erste Staatsanwältin Utt
Pressereferentin 


PRESSEMITTEILUNG
(25.04.2017) 

Nicht-Akzeptanz des Beziehungsendes - Staatsanwaltschaft Mannheim erhebt Anklage wegen versuchten Totschlags gegen 39-Jährigen

 

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen einen 39-jährigen Mann Anklage zum Landgericht Mannheim - Schwurgericht - wegen Verdachts des versuchten Totschlags, der Nachstellung und Bedrohung erhoben.

Dem Angeschuldigten liegt unter anderem zur Last, seine frühere Lebensgefährtin am 05.01.2017 vor ihrem Wohnhaus in Mannheim-Innenstadt zunächst abgepasst zu haben. Sodann habe er von ihr verlangt, dass sie ihm das auf dem Arm getragene gemeinsame 3-jährige Kind übergibt. Als die Geschädigte, die den Hausflur bereits betreten hatte, versucht haben soll, die Haustür von innen zuzudrücken, soll der Angeschuldigte plötzlich ein Messer gezogen und zweimal in Richtung des Bauchs der Geschädigten gestochen haben. Hierbei soll er ausgerufen haben, sie töten zu wollen. Durch eine Ausweichbewegung sei es der Geschädigten gelungen, nicht getroffen zu werden. Nachdem sie das Kind auf dem Boden abgesetzt hatte, sei es ihr sodann gelungen, ein mitgeführtes Pfefferspray gegen den Angeschuldigten einzusetzen und die Haustür zu schließen.

Der Angeschuldigte wurde wenige Stunden später festgenommen und am nächsten Tag dem Haftrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt, der Haftbefehl wegen versuchten Totschlags, Nachstellung und Bedrohung erließ.

Der Angeschuldigte hat den Tatvorwurf bestritten und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
 


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