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Schüsse im Bereich des Marktplatzes in Mannheim - Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Verdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung

Datum: 07.08.2015

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
Pressereferentin

 

PRESSEMITTEILUNG
(07.08.2015)

Schüsse im Bereich des Marktplatzes in Mannheim -
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Verdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung 

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen fünf Männer im Alter zwischen 24 und 35 Jahren Anklage wegen Verdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung erhoben. Den Angeschuldigten wird vorgeworfen, sich am Abend des 25.02.2015 in der Mannheimer Innenstadt mit den beiden 23 und 29 Jahre alten Geschädigten zwecks Aussprache in einer Gaststätte getroffen zu haben. In der Folge sei es in der Nähe des Marktplatzes zwischen den Beteiligten zum Streit gekommen, in dessen Verlauf die Geschädigten laut Anklage durch die Angeschuldigten unter anderem mit Faustschlägen körperlich verletzt worden seien. Ferner sei es aus einer Schusswaffe, die einer der Geschädigten gezogen habe, um die Angreifer auf Distanz zu halten, im Handgemenge zur Abgabe von vier ungezielten Schüssen gekommen. Darüber hinaus sollen den Ermittlungen zufolge durch einzelne Angeschuldigte auch Messer eingesetzt worden sein. Im Rahmen des Kampfgeschehens habe einer der Geschädigten unter anderem einen Messerstich in den Thoraxbereich erlitten; der andere Geschädigte habe ferner eine Stichverletzung am Oberschenkel und eine Schnittverletzung am Oberarm erfahren.  Von den fünf Angeschuldigten befindet sich einer in Untersuchungshaft. Die übrigen Angeschuldigten befinden sich auf freien Fuß, da keine Haftgründe (Flucht- oder Verdunkelungsgefahr) vorliegen.

gez. Utt
Staatsanwältin

 


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