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Streit unter Flüchtlingen an Straßenbahnhaltestelle - 24-jährigem Iraker Schnittwunde zugefügt - Staatsanwaltschaft Mannheim erwirkt Haftbefehle gegen drei Tatverdächtige

Datum: 08.02.2016

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
Pressereferentin

 

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Staatsanwaltschaft Mannheim und Polizeipräsidium Mannheim
(08.02.2016)

Gefährliche Körperverletzung - Streit unter Flüchtlingen an Straßenbahnhaltestelle - 24-jährigem Iraker Schnittwunde zugefügt - Staatsanwaltschaft Mannheim erwirkt Haftbefehle gegen drei Tatverdächtige 

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen drei Männer aus dem Iran im Alter von 23, 24 und 27 Jahren Haftbefehle wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung erwirkt. Sie stehen im dringenden Tatverdacht, am vergangenen Freitag kurz nach 23 Uhr an der Haltestelle „Adolf-Damaschke-Ring“ einen 24-jährigen Iraker durch einen Schnitt im Halsbereich verletzt zu haben. Die Tatverdächtigen wurden im Laufe des Samstags dem Haftrichter vorgeführt, der die beantragten Haftbefehle erließ. Anschließend wurden sie in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. 

Nach den bisherigen Erkenntnissen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei befanden sich alle Beteiligten zuvor in der Straßenbahn und waren an der Haltestelle ausgestiegen. Aus nicht endgültig geklärten Gründen kam es zu Streitigkeiten unter den Flüchtlingen, dabei wurde auch die 38-jährige Begleiterin des Opfers leicht verletzt. Das 24-jährige Opfer wurde mit einem Krankenwagen in eine Mannheimer Klinik eingeliefert, konnte aber dort nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Kriminalkommissariats Mannheim dauern derzeit noch an.

gez. Utt
Erste Staatsanwältin

 


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