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Tatverdächtiger wegen des Verdachts des Diebstahls auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Untersuchungshaft

Datum: 20.11.2017

Ein 22-jähriger Mann aus Frankreich steht im dringenden Verdacht, am Donnerstagmorgen, 16.11.2017 gegen 6.20 Uhr eine 25-jährige Frau in einem Fernverkehrszug, auf der Fahrt von Stuttgart nach Mannheim, bestohlen zu haben.

Der Tatverdächtige setzte sich neben die Geschädigte und entwendete ihren Geldbeutel. Die Frau bemerkte den Diebstahl und meldete dies dem Zugbegleiter, der wiederum zwei im Zug befindliche Beamte der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main informierte.

Da der Dieb die Beamten bemerkte versuchte er zu fliehen. Dabei verlor er den zuvor entwendeten Geldbeutel. Nach kurzer Verfolgung im Zug konnten die Beamten den 22-Jährigen stellen.

Nach der Einfahrt des Zuges in den Hauptbahnhof Mannheim, versuchte der Mann erneut zu flüchten, woraufhin er am Bahnsteig zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Beamte des Bundespolizeireviers Mannheim übernahmen den Tatverdächtigen und verbrachten ihn auf die Dienststelle.

Bei der Durchsuchung des Mannes wurde ein Smartphone aufgefunden, das vermutlich bei einem weiteren Diebstahl entwendet worden ist.

Mittels der Fingerabdrücke konnte die Identität des Mannes festgestellt werden, der mit mehreren Alias-Personalien einlag. Er ist polizeilich bereits mehrfach in Erscheinung getreten, u.a. wegen Diebstahl mit Waffen, Wohnungseinbruchdiebstahl, Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Zudem wurde der 22-Jährige erst einen Tag zuvor aus der Justizvollzugsanstalt entlassen, wo er eine zweijährige Haftstrafe verbüßen musste.

Er wurde am Donnerstag einem Haftrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Hier wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim ein Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Diebstahls bei vorliegender Fluchtgefahr gegen ihn erlassen. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


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