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Vermietung angeblicher Ferienunterkünfte am Gardasee; Anklage wegen gewerbs- und bandenmäßigem Betrugs

Datum: 25.05.2018

Die Staatsanwaltschaft hat beim Landgericht Mannheim Anklage gegen einen niederländischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigem Betruges zum Nachteil von 225 Geschädigten erhoben.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, mit drei weiteren Tatbeteiligten vom 03.02.2017 bis 06.06.2017 mittels eines für diesen Zweck erstellten Onlineportals Kunden um insgesamt 367.976,98 € gebracht zu haben. Insgesamt buchten 225 Geschädigte eine angeblich verfügbare Ferienunterkunft am Gardasee und überwiesen die ihnen in Rechnung gestellte Summe vollständig oder einen Teilbetrag als Anzahlung auf das ihnen mitgeteilte Konto. Die tatsächliche Überlassung der angebotenen Ferienimmobilien soll weder beabsichtigt noch möglich gewesen sein. Mehrere Mieter stellten erst bei Ankunft am Gardasee fest, dass für sie keine Ferienunterkunft zur Verfügung stand.

Zwei der Tatbeteiligten konnten bislang nicht identifiziert werden. Der Angeklagte befindet sich seit dem 17.11.2017 in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen wurden von der Kriminalinspektion 5 des Polizeipräsidiums Offenburg, zuständig für Cybercrime, und der Staatsanwaltschaft Mannheim, Abteilung Cybercrime, geführt. 

Hintergrund:

Pressemitteilungen der Staatsanwaltschaft vom 19.01.2018


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